Everest Trek 1997

Der neue Tag ist erst wenige Stunden alt, und die Triebwerke unseres Jets singen ihr monotones Lied.

München, Zwischenstopp in Abu Dhabi und inzwischen zieht die B757 ihren Kurs ruhig über den Norden des indischen Subkontinents. Pakistan liegt bereits hinter uns, auch Karachi. Zwischendurch eine Mütze voll Schlaf, unruhig, erwartungsvoll gespannt, auf das was uns erwartet!

Wir fliegen nach Osten, hinein in den neuen Tag! Die Dämmerung bleibt im Westen hinter uns. Voraus der Morgendunst, Symbol für das Ungewisse?

Irgendwann glauben wir Berge zu erkennen und dann wird es zur Gewißheit! Der erste Blick auf den Himalaja. Noch fern, fast unwirklich, wächst uns die Gipfelkette des mächtigsten Gebirgsmassives der Welt entgegen. Wir sind jetzt hellwach! Zum Glück waren wir rechtzeitig in München, unter den Ersten beim Einchecken, so daß wir den gewünschten Fensterplatz Backbord bekamen. Überall wird jetzt mit Gepäck hantiert, die Fotoapparate herausgekramt, die Faszination der Berge hat uns erfaßt.

Kathmandu! Es ist schwül warm. Die Stadt liegt am frühen Vormittag unter einer Dunstglocke. Ein Gemisch aus den letzten Morgennebeln, Abgasen, Staub und diesem unverwechselbaren und doch mit Worten nicht hinreichend zu beschreibenden Geruch Asiens!

Unser Kleinbus kurvt durch Schwärme von knatternden, stinkenden Zweitaktern, Tuktuks, Rikschas. Nur gegenüber den vorsintflutlich anmutenden LKWs mit bunten, eckigen Aufbauten oder Omnibussen respektiert unser Fahrer das Recht des Stärkeren. Die Hupe ist das alles beherrschende Utensil. Vorfahrt haben immer die besseren Nerven, und die Größe des Gefährtes bestimmt die Hackordnung auf den Straßen!

Auf dem Weg vom Flughafen bietet sich eine wechseldes Bild von elenden Hütten, mehrgeschoßigen Steinhäusern, die ohne Dach unvermittelt enden, als hätten die Maurer irgendwann die Baustelle einfach verlassen. Handels- und  Handwerksbetriebe die größtenteils unter freiem Himmel stattfinden. Aber auch gepflegte Residenzen.

Wir beginnen die verschiedenen Gesichter der Hauptstadt Nepals zu ahnen!

Morgen früh schon wird es weitergehen. Um Sieben Uhr wieder quer durch die Stadt zum Flughafen. Zunächst jedoch begrüßt uns der lokale Reiseleiter unserer Trekkingagentur im Hotel mit ein paar Brocken deutsch, ansonsten in einem von hartem Akzent gezeichneten Englisch. Einen Helikopter verspricht er uns für den Flug nach Lukla. Darauf einen Toast! Das Haus bewirtet uns mit Rakshi, einem einheimischen Schnaps, dem wir nach fast dreißig Stunden unterwegs eher vorsichtig zusprechen! Immerhin, der Helikopterflug ist eine gute Nachricht, sind wir damit doch viel unabhängiger vom aktuellen Wetter. Herkömmliche Flugzeuge können nur unter guten Sichtflugbedingungen in Lukla landen und so ist schon manche Trekkingtour erst nach tagelangem Warten oder überhaupt nicht zustande gekommen!

Jetzt haben wir noch einen halben Tag und den Abend Zeit für erste Erkundungen in Kathmandu. Inzwischen haben wir uns auch mit den anderen Teilnehmern unserer Tour bekannt gemacht. Wir sind acht, darunter drei Frauen. Keiner denkt ans Ausruhen, wir ziehen in zwei Gruppen los, neugierig auf eine andere, fremde Welt!

Wenige Stunden erst sind seit der Landung vergangen, und doch sind wir schon mitten im Land, werden zum ersten Mal mit der Armut, mit ausgestreckten Händen bettelnder Frauen und Kinder konfrontiert. Vielleicht eine Million Menschen leben in Kathmandu. Niemand kennt eine genaue Zahl, seit Flüchtlinge aus Tibet und Buthan hier Zuflucht suchten, dazu die Bauern aus den Bergen mit ihrem Traum von einer besseren Existenz.

Ein buntes Gemisch ethnischer Gruppen drängt sich in einer nahezu mittelalterlichen Atmosphäre. Thamel ist ein einziger großer Basar. Läden mit Kunsthandwerk und Kitsch, Lebensmitteln und Sportbekleidung füllen die Untergeschosse der Häuser. Wir haben Not uns im dichten Gedränge nicht zu verlieren. Allgegenwärtig sind die Straßenhändler mit ihrem Angebot, das vom Ghurkadolch über die Hirtenflöte bis zum Allheilmittel Tigerbalsam reicht. Wer sich auf zähes Feilschen versteht kann so manches Schnäppchen nach Hause tragen.

Namasté!  Die Hände vor der Brust gefaltet und mit einer leichten, ehrerbietigen Verbeugung des Oberkörpers begrüßt uns der Wirt eines kleinen Restaurants am Rande des Durbar Square. Wir finden einen Platz auf der Dachterasse mit imponierendem Blick auf den mächtigen dreigeschoßigen Taleju Tempel. 1501 von König Ratna Malla erbaut. Nur eines von fünfzig Monumenten auf dem angrenzenden Palastplatz. Während eine Horde Affen vergnügt über Mauern und Fassaden des Tempels turnt schweift unser Blick, weg von dem bunten Treiben unter uns, über Dächer und Pagoden in die Ferne wo die schneebedeckten Gipfel des Himalaja grüßen.  Im Westen leuchtet der Stupa von Swayambhunath in der Abendsonne.

Watte für die Ohren und Bonbons waren der Special Service unseres Hubschrauberfluges ins Hochland. Zweiundzwanzig Trekker, dazwischen Frachtgut und Seesäcke transportiert die russiche Mi7 in guten fünfzig Minuten nach Lukla. Nach reichlich zwei Stunden Wartezeit und der immerwieder gestellten Frage kommt er oder kommt er nicht fliegen wir unter ohrenbetäubendem Geknatter über die unzähligen Reisterassen der Vorgebirge. Mühsam, oft weniger als hundert Meter über Grund, schafft der ehemalige Militärhubschrauber  die letzten hohen Pässe um dann in Lukla zu landen Dort werden wir schon von unserem Sirdar erwartet.

Passang – Sherpa unser Führer, und ein zweiter Sherpa werden uns die nächsten zwei Wochen durch die Bergwelt des Khumbu-Himal begleiten, Lukla, zu deutsch  Schafsort, liegt bereits über 2800 m hoch. Der sogenannte Flugplatz ist eine Naturpiste, die auf der einen Seite jäh zum Tal hin abbricht und am anderen Ende vor einer Felswand eine natürliche  Grenze findet, Sie wurde 1964 von Edmund Hillary angelegt.

Rund um die Piste herrscht bereits ein munteres Treiben. Das Wetter ist gut, und so schweben kurz nach uns noch zwei weitere Flugzeuge ein. Eifrige Träger bemächtigen sich unserer Gepäckstücke und wir folgen ihnen in die Namaste-Lodge. Dort beginnen wir unser Trekking mit asiatischer Gelassenheit! Wir essen zu Mittag!

Unser erstes Dhal-Bhaat, das fast alltägliche Gericht der Nepali. Wir bekommen eine große Portion Reis,dazu Gemüse, vermischt mit Kartoffeln sowie eine Schale Linsensuppe. So gestärkt machen wir uns auf den Weg …..

Wir tauchen ein in eine faszinierende Welt. Bereits am Ortsausgang finden wir den ersten Chörten, auch Stupa genannt. Ein Zeichen buddhistischen Glaubens das zu jedem Ort gehört. Diese vielfältig vorzufindenden Heiligtümer sollten, genau wie Manisteine,, das sind mit Gebetsformeln gravierte, oft zu ganzen Mauern aufgeschichte Steintafeln, im Uhrzeigersinn umschritten werden! Das gebietet die Achtung der religiösen Gefühle und Lebensgewohnheiten der Menschen, deren Gastfreundschaft wir genießen.

Unsere erste Etappe führt uns an diesem Nachmittag in etwa drei Stunden nach Phakding. Dazu steigen wir etliche hundert Meter ins Tal des Dudh Kosi ab. Das wird unserer Akklimatisierung zugute kommen denn der plötzliche Aufenthalt in fast dreitausend Metern Höhe bedeuted für den Organismus eine nicht zu unterschätzende Umstellung. Und wir sind erst am Anfang unserer Tour!

Wir beziehen also unser erstes Quartier. Wohnen werden wir während der ganzen Tour in landestypischen Gasthäusern, sogenannten Lodges. Dabei sind wir gleich angenehm überrascht, statt der erwarteten großen Mehrbetträume, wie von vielen Alpenhütten gewohnt, finden wir Doppelzimmer vor. Das sind zwar nur Bretterverschläge mit zwei Pritschen und in besonders komfortablen Fällen steckt tatsächlich ein Nagel für unsere Kleider in der Wand! Ansonsten helfen wir uns indem wir die mitgebrachte Schnur quer durchs Zimmer spannen und so Platz für unsere Utensilien schaffen. Die Schlafhäuser der größeren Lodges haben keine Heizungen. Nur in den kleinen Unterkünften sind die Schlafräume im gleichen Gebäude  wie Küche und Gastraum und damit nicht ganz der Außentemperatur ausgesetzt. Wir begreifen sehr schnell, daß es richtig war bei der Anschaffung des Schlafsackes keine Kompromisse einzugehen: Mehr als einmal hatten wir Minusgrade im Haus zu verzeichnen! Holz ist aber, je höher man kommt um so mehr, knapp und kostbar, und der oft als Brennmaterial benutzte Yakdung hat nur einen geringen Heizwert. Wenn also nach dem Abendessen der Kanonenofen aus Stahlblech leer gebrannt ist Zieht man noch eine Jacke an oder kriecht in den Schlafsack, Wecken ist ohnehin bei Tagesanbruch, um sechs Uhr!

Der zweite Tag auf der klassischen Everest-Route führt uns nach Namche Bazar, dem Hauptort des Sherpalandes. Zuvor müssen wir aber den Kontrollposten des Sagarmatha-Nationalparkes passieren Wir benötigen ein Trekkingpermit für die Everestregion und den Nationalpark, dessen Hauptverwaltung in Namche zuhause ist. Gleich hinter Pakhding stellt uns eine abenteuerliche Hängebrücke eine erste Mutprobe! Doch wer diese Brücke hinter sich gelassen hat schafft auch alle noch folgenden versichert uns Passang – Sherpa! Der letzte Anstieg nach Namche Bazar ist nicht sehr lang aber steil und staubig! Der Himmel ist strahlend blau und die Sonne brennt gnadenlos. Namche Bazar, mit 3400 Meter, bereits auf der Höhe stattlicher Alpengipfel gelegen schmiegt sich halbkreisförmig an die Berghänge, einem römischen Amphitheater nicht unähnlich! Die Natursteinhäuser der Sherpas, mit ihren blauen Dächern und Fenstergewändern und die allerorten bunt im Wind flatternden Gebetsfahnen ergeben ein malerisches Bild. Buntes Durcheinander beherrscht die schmalen Gassen des Ortes. Lokale und fliegende Händler bieten allerlei Folklore und Kunsthandwerk an. Lodges und Teehäuser laden zum Verweilen ein und …..eine deutsche Bäckerei namens Herman Helmers!

Heute führt unser Weg nach Thame. Ein sehenswertes buddhistisches Kloster hoch über dem Ort und die Möglichkeit einen der  kleinen  achttausender, den Cho-Oyu, zu sehen locken uns in den Heimatort Tenzing Norgays. Er war der Sherpa Edmund Hillarys und mit ihm der Erstbezwinger des Mount Everst! Die schöne Wanderung führt uns durch das Nangpo-Tsangpa-Tal auf etwa 3800 m Höhe.

Schon von Namche Bazar aus sind es nur noch wenige Tagesmärsche bis Tibet, kein Wunder also, daß uns hier auch Tibeter mit der typisch roten Wolle im Haar begegnen. Tibetische Händler ziehen heute noch mit ihren Yak-Karawanen zum Wochenmarkt nach Namche dem Zentrum des Sherpalandes.

Der Abstecher nach Thame dient auch der Akklimatisation an die für uns ungewohnte Höhe! So werden die Etappenziele auch der nächsten zwei Tage auf  etwa 3800 m bleiben um eine  ausreichende Höhenanpassung für den weiteren Weg zu erreichen. Die akute Höhenkrankheit ist eine nicht zu unterschätzende Gefahr, gleichwohl kann sie durch Beachtung einiger Vorsichtsmaßnahmen und vor allem durch konsequente Reaktion bei auftretenden ersten Symptomen sicher beherrscht werden. Im Zweifelsfall ist ein sofortiger Abstieg, mindestens zum letzten Ort an dem man zuletzt beschwerdefrei übernachtet hat notwendig! Wir blieben glücklicherweise von solchen Problemen verschont!
Der nächste Tag führt uns auf dem gleichen Weg zurück bis etwa eineinhalb Wegstunden vor Namche. Dann geht es durch immer kargeren Wald hinauf nach Khumjung. Mit zunehmender Höhe verwandeln sich die vereinzelten Regentropfen des frühen Nachmittags in Schneeregen und dann in ein heftiges Schneetreiben. Doch bald, nachdem wir Schutz in einem Teehaus am Rande der Strecke gesucht hatten, konnten wir unseren Weg fortsetzen und auch die Sonne war wieder dabei!

Khumjung! Ein kleiner, aber auffallend gepflegter Ort. Ganz in der Nähe, das Dorf Khunde beherbergt das Hillary-Hospital, eine in dieser Region, wo es kaum Ärzte und medizinische Versorgung gibt, unschätzbar wertvolle Institution. Eine gute halbe Stunde weiter bietet das Everest-View Hotel seinen Gästen ein Gebirgspanorama mit Gipfelschönheiten wie Tramserku über Kang-Taiga bis zur Ama-Dablam und natürlich Nomen est Omen Mount-Everest mit seinen Nachbarn Lothse und Nuptse. Von unserer Lodge aus bewundern wir am Abend die schlanke Pyramide der Ama Dablam und ahnen noch nicht welch Bild uns dieser Berg am nächsten Morgen im gleißenden Gold der Morgensonne bieten sollte!

Thyangpoche. Ein tiefer Abstieg ins Tal des Dudh Kosi  und ein mühsamer Aufstieg trennen uns von unserem heutigen Etappenziel. Das Kloster Thyangpoche, religiöses Zentrum des tibetischen Buddhismus, liegt am Fuße der Ama Dablam und doch in 3800 m Höhe. Keine Quelle befindet sich auf dem Bergrücken, jeder Tropfen Wasser muß aus Schnee geschmolzen, oder mühsam über Kilometer herangeschleppt werden. Dennoch gibt es bescheidene Lodges die uns Unterkunft und einfache aber schmackhafte Verpflegung bieten. Heute essen wir  Röstis! Bergsteiger aus aller Herren Länder, haben hier an der Hauptroute zum Everest auch auf der Speisekarte Spuren hinterlassen.!

Etwas mehr als fünf Stunden liegt nun Thyangpoche  schon hinteruns. Wieder einmal sind wir etliche hundert Meter ins Tal hinab um dann einen erneuten Anstieg zu beginnen. Inzwischen haben wirdie 4000 m Marke überschritten und finden nur noch wenige Latschengewächse am Wegrand vor. Mit jedem Schritt kommen wir weiter in eine arride Hochgebirgslandschaft, die trotz, oder vielleicht gerade wegen ihrer Eintönigkeit fasziniert. Mein Höhenmesser zeigt nun über 4300 m als wir ein Hochplateau erreichen und in der Ferne ein Dorf erkennen. Periche, der letzte ganzjärig bewohnte Ort liegt vor uns. Dort gibt es nochmal eine Funkstation und einen Außenposten der Himalaya-Rescue-Association, der allerdings nur in der Hauptsaison besetzt ist. Dort bekommt man kompetenten Rat und Information über Symptome und Umgang mit der Höhenkrankheit. Wir sind dankbar daß wir uns wohl fühlen obgleich die Anstrengung des Anstieges schon zu spüren ist. Alle sind am Abend voller Spannung auf den nächsten Tag der uns nach Lobuche, einer Hochalm führen soll. Von dort aus wollen wir dann den Kala.Pattar angehen,ein leichter 5000er und vor allem ein großartiger Aussichtsberg zum Berg der Berge: Sagarmatha, „Chomolungma“ oder Mt. Everest. So gehen wir zeitig schlafen um Kräfte für die folgenden Tage zu sammeln.

Die Kälte treibt uns schon früher als sonst aus dem Schlafsack! Und als wir dann das Schlafhaus verlassen wissen wir warum. Es ist übernacht Winter geworden! Im Hof der Lodge liegen etwa 30 cm Neuschnee, draußen wo es weht ist es stellenweise noch viel mehr!

Können wir den weiteren Anstieg wagen? Unsere Sherpas raten ab! Beim Frühstück diskutieren wir lebhaft die möglichen Alternativen! Vorsichtig, wenigstens die halbe Strecke weitergehen, auf Besserung hoffen und notfalls umkehren? In Periche einenTag warten? So einladend ist die Lodge nicht! Und dann die fehlende Zeit ? Können wir die auf dem Rückweg einholen ? Gleich umkehren? So leicht wollen wir uns auch nicht geschlagen geben!

Währenddessen schneit es kräftig weiter. Da drei Männer unserer Gruppe von Durchfall geplagt sind und Iris offensichtlich erste Anzeichen von Höhenkrankheit nicht wahrhaben will, erwägen wir auch noch die Gruppe zu teilen! Das erscheint uns aber unter den Wetterbedingungen auch zu unsicher. Schließlich gehen wir zu zweit zur Rescue Station in den Ort um uns dort nach den Wetterprognosen zu erkundigen. Dort ernten wir allerdings nur einen Heiterkeitserfolg und den Rat den Weg nicht fortzusetzen bis das Wetter deutlich besser ist. Der Trost, daß solch frühe Wintereinbrüche erfahrungsgemäß schnell vorübergehen hilft uns wenig, denn unser Zeitplan läßt keine Wartezeiten zu, müssen wir doch unseren Hubschrauber pünktlich erreichen!, Als wir dann auf dem Rückweg zur Lodge mehrere Gruppen auf dem Rückweg sehen ist auch unsere Entscheidung gefallen ! Schweren Herzens kehren wir um. Der Schneefall hält noch den ganzen Tag an und wir sind froh, daß wir in Thyangpoche noch ein Plätzchen in der überfüllten Lodge ergattern können. Die Nacht sollte klar und bitterkalt werden! Ein Sternenmeer in einer Fülle und Klarheit wie wir es nie zuvor gesehen hatten lies uns nur noch still staunen!

Der nächste Tag war ein einziges Wintermärchen! Die uns nun schon vertrauten Bergriesen und Wege tief verschneit und von azurblauem Himmel überzogen.  Die Sonne gewann schnell an Kraft und es begann kräftig zu tauen! Wir kehrten zurück nach Khumjung um von dort aus einen Tagesauflug nach Mon-La zu machen. Ein bezaubernder kleiner Ort den man über einen steilen Felsenweg erreicht und der den Übergang ins Gokyo Tal bildet. Dort reifte der Entschluß es nochmal zu versuchen mit etwas mehr Zeit, und dann müßte man noch die Gokyo Seen besuchen und ….  und…  und…